PCI

PCI Apogel E Injektionsharz Reaktionsharz-Mörtel Injektion 1,2 kg

Produktbeschreibung


PCI Apogel E

Anwendungsbereiche
- Geeignet für abdichtende Injektion von feuchten oder trockenen Rissen und Klüften in Bauteilen aus minerali- schen Baustoffen
- Zur Herstellung von begrenzt dehn- fähigen Verbindungen
- Zur dauerhaften Abdichtung von Rissen, die mit PCI Apogel PU vorver- presst wurden

Produkteigenschaften
- Niedrigviskos, dringen auch in feinste Risse und Hohlstellen ein
- Lösemittelfrei
- Elastisches Polyurethan-Injektions- material
- Geschlossenzellige Matrix, daher abdichtend und verformungsfähig

Daten zur Verarbeitung/Technische Daten

Materialtechnologische Daten
Materialbasis Polyurethanharz, lösemittelfreiKomponenten 2-komponentigDichte Basis-Komponente ca. 0,95 g/cm³Dichte Härter-Komponenteca. 1,23 g/cm³Lagerfähigkeit mind. 12 MonateLagerung trocken, nicht dauerhaft über + 30 °C lagernVerpackung Blech-Dose Komponente A - 0,8 kg
Blech-Dose Komponente B - 0,4 kg
Anwendungstechnische Daten
Verarbeitungstemperatur (Untergrundtemperatur)+ 8 °C bis + 35 °CMischungsverhältnis Basis-Komponente :
Härter-Komponente

- in Raumteilen3,3 : 1- in Gewichtsteilen100 : 39Mischzeit ca. 2 MinutenKonsistenz (Viskosität)

- bei + 8 °Cca. 430 mPas- bei +15 °Cca. 315 mPas- bei + 23 °Cca. 225 mPas- bei + 35 °Cca. 150 mPasVerarbeitbarkeitsdauer
- bei + 8 °C6,5 Stunden- bei +15 °C4,0 Stunden- bei + 23 °C 100 Minuten- bei + 35 °C 60 MinutenAushärtezeit
- bei + 8 °C ca. 2 Tage- bei +15 °Cca. 1,5 Tage- bei + 23 °Cca. 1 Tag- bei + 35 °C ca. ½ TagMindestrissbreite für Injektion0,1 mmWasserdichtigkeitbis 7 bar
Untergrundvorbehandlung

Risse im Beton
Die Risse müssen schmutz- und staubfrei sein. Bei Verwendung von PCI Apogel E können die Rissflanken feucht sein. Bei Wasser führenden Rissen PCI Apogel PU ohne zusätzliche Rissverdämmung im Hochdruckverfahren als vorbereitende Maßnahme zur endgültigen Rissbehandlung vorverpressen. Vor dem Verpressen Bohr- oder Klebepacker als Einfüllstutzen setzen. Bei Wasser führenden und feuchten Rissen Bohrpacker verwenden.

Bohrpacker setzen
Bauteil schräg zum Rissverlauf mit einem Steinbohrer entsprechend dem Packerdurchmesser anbohren. Das Bohrloch muss den Riss ungefähr in Bauteilmitte schneiden. Bohrungen abwechselnd links und rechts vom Riss einbringen. Der Abstand der Bohrlöcher sollte die halbe Bauteildicke bzw. 60 cm nicht überschreiten. Bohrstaub aus den Bohrlöchern absaugen. In die vorbereiteten Bohrungen Bohrpacker einsetzen und die Risse mit folgenden PCI-Produkten oberflächendicht verspachteln: - PCI Polyfix 5 Min., für Rissverpressungen nach 30 bis 60 Minuten oder feuchte Oberflächen, - PCI Collastic, für issverpressungen nach frühestens ca. 3 Stunden und bei geringen Rissbreitenänderungen während der Verdämm- bzw. Verpressarbeiten (dyn. Belastungen), - PCI Bauharz mit PCI Stellmittel, für Rissverpressungen im Hochdruckverfahren nach ca. 24 Stunden.

Klebepacker setzen
Bauteiloberflächen durch Anschleifen reinigen. Klebepacker mit PCI Riss ankleben. Der Packerabstand sollte der Bauteildicke entsprechen. Anschließend Risse, wie bei Bohrpackern beschrieben, oberflächendicht verspachteln.

Verarbeitung von PCI Apogel E

Anmischen von PCI Apogel E:
Gummi-Pfropfen des Härter-Komponente-Deckels mit einem spitzen Gegenstand durchstoßen, damit die Härter-Komponente in die Basis-Komponente fließen kann. Auf vollständige Entleerung der Härter- in die BasisKomponente achten! Entleerte HärterKomponente abnehmen und beide Materialien mit einem sauberen, mindestens 2 cm breiten und ausreichend langen Holzspatel ca. 2 Minuten intensivmischen.

Injektion:
- Die Dichtigkeit der Verdämmung und die Durchgängigkeit der Packer ist vor der Injektion mit Druckluft zu überprüfen.
- Angemischtes PCI Apogel mit geeigneten Injektionsgeräten im Niederdruckoder im Hochdruckverfahren injizieren.
- Bei senkrechten oder schräg nach oben laufenden Rissen immer in Richtung von unten nach oben injizieren. Beginnend beim tiefstgelegenen Packer jeweils solange PCI Apogel verpressen, bis beim nächsthöheren Packer Füllgut austritt. Injektionsvorgang abschnittweise von Packer zu Packer bis zum höchstgelegenen Einfüllstutzen fortsetzen. Bei waagerecht verlaufenden Rissen oder bei Rissen in waagerechten Bodenflächen immer nur in einer Richtung von einem Rissende zum anderen Rissende injizieren. Ausgehend vom baustellenabhängig günstigeren Rissende als Anfangspunkt jeweils solange PCI Apogel verpressen, bis beim nächstgelegenen Packer Füllgut austritt. Injektionsvorgang abschnittweise von Packer zu Packer bis zum anderen Rissende fortsetzen.
- Das Füllgut wird während des Verpressens durch Druck und Kapillarwirkung allmählich in die feinsten Rissverästelungen gedrückt. Darum ist zur vollständigen Füllung der Risse eine Nachinjektion gegen Ende der temperaturabhängigen Gebindeverarbeitungszeit über alle Packer unbedingt notwendig.
- Nach Aushärtung des Füllgutes sind die Packer zu entfernen. Die Bohrlöcher können mit PCI Polyfix 5 Min. verschlossen werden.

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